


Im Jahr 1968 fragt der Wannenhersteller Kaldewei bei der Correcta GmbH an, ob diese nicht eine Transportverpackung für die Wannen fertigen könnten. Die Firma Correcta GmbH produzierte zu diesem Zeitpunkt Baustoffplatten und Styroporverpackungen für Produkte jeglicher Art und Größe. Angefangen bei Waschmaschinen, über Schreibmaschinen bis hinzu Verpackungen für Arzneimittel.
Nach der Anfrage seitens Kaldewei hat Correcta einen Styroporkörper als Verpackungsschutz für die Wannen entwickelt und gefertigt.
Als die Wanne mit dem Styroporkörper dann auf der Baustelle ankam, waren die Außendienstler von Correcta und Kaldewei der Meinung, dass es zu schade sei den Körper kaputt zu schneiden und sie bauten ihn so um, dass er als Träger unter die Wanne passte.
Anschließend wurde die einstige Verpackung bei Correcta umgebaut, weiter entwickelt und zur Marktreife gebracht. Correcta ließ sich den Wannenträger als Baustoff patentieren und bereits Ende 1968 ging der Wannenträger an den Verkaufsstart.
Bis zu dieser Zeit wurden alle Wannen auf Füße gestellt und die Installateure mussten vom Komfort und der Einfachheit der Montage erst überzeugt werden.

Damals gab es außer Guss- nur Stahlbadewannen und die einzigen drei Produzenten waren Kaldewei, Bette und Bamberger. Für jede derer Bade- und Duschwannen wurde eine Trägerform gefertigt, mit der die Träger dann maschinell produziert wurden.
Die ersten Träger wurden von Hand zur Endform geschnitzt, denn es musste sichergestellt sein, dass dieser weder schwimmt noch quietscht, sondern gut sitzt. Es musste viel Handarbeit verrichtet werden bis der Wannenträger passgenau saß.
Der Poresta Wannenträger wurde schon damals über den dreistufigen Handelsweg vertrieben. Schon damals war der Handel sehr aktiv und vom Produkt des Wannenträgers überzeugt. So war er der hervorragender Partner zu Einführung dieses Produktes.
Langsam kamen auch Acrylwannen auf den Markt und nun stellt sich eine noch weitaus größere Herausforderung für die Herstellung des Poresta Wannenträgers: Acrylwannen brachten eine bis dahin nicht bekannte Formenvielfalt auf den Markt.
Die Herausforderung bestand nun darin, für jede dieser unterschiedlichen Formen schnell einen Träger zu entwickeln. Die Lösung für die bis heute stetig gestiegene Anzahl der unterschiedlichsten Formen führte dazu, dass illbruck derzeit über 5.000 unterschiedlichste Bade- und Duschwannenträger im Sortiment hat.
Im Jahr 1972 kam der Durchbruch für den Träger: Der damalige Außendienstmitarbeiter hatte vom Bauprojekt des Olympiadorfes in München gehört. Er hatte Kontakt zu dem verantwortlichen Architekten und Installateur aufgenommen, um dort, statt die Wannen auf Füße, auf Poresta Wannenträger zu stellen. Durch viel Engagement, Überzeugungsarbeit und zahlreiche Mustereinbauten, bekam Correcta den Auftrag.
Der erste große Referenzkunde war da und ab diesem Zeitpunkt stieg der Absatz kontinuierlich an.
Der Wannenträger setzte sich mehr und mehr durch. Die Einfachheit der Montage und der sichere Stand waren die ausschlaggebenden Gründe für den Erfolg.
In den darauf folgenden Jahren wurden die Poresta Wannenträger stetig verbessert. Sie wurden beispielsweise ausgehöhlt und somit leichter und rentabler gemacht.
Sie wurden funktionaler. Man entwickelte Wannenträger mit geraden und schrägen Seiten, Keile, Ablagen und Füllstücke,sowie einen Träger mit einenm zweiten Ablaufschacht. Damit schafft man es den Wannenträger in die unterschiedlichsten Projekte einzubauen.
Anfang der 80iger Jahre war der Poresta Wannenträger gefragt wie nie.
Die Fertigung lief rund um die Uhr, wobei dennoch keine Lagerbestände aufgebaut werden konnten.
Mitte der 80iger Jahre rückt das Bad als Wohnraum in den Vordergrund. So benötigt man neben Funktionelle Gestaltungselemente, die das Bad zu einem Wohn- und Wohlfühlraum: Seiteteile, Ablagefronten bis hinzu Hockern aus Poresta kamen hinzu.
Mit der Öffnung der deutsch deutschen Grenze erschloss sich ein komplett neuer Markt:

In Ostdeutschland gab es keine Groß- und Fachhandel. So ergriff man die Chance den Wannenträger direkt vom LKW zu verkaufen. Die Transporter wurden mit Wannenträgern beladen und direkt vom LKW an den Endkunden verkauft.
Die Händlerstrukturen wurden jedoch schnell aufgebaut und somit wurden die Poresta Wannenträger auch hier über den bewährten 3-stufigen Handelsweg die Produkte vertrieben werden.
Für den Markt in Ostdeutschland wurde ein mit GFK beschichteter Träger entwickelt, der nicht verfliest werden musste. Erst nach einigen Jahren wurde die Sanierungsart der Westdeutschen angepasst und so verschwand das Produkt wieder vom Markt.
1992
Familie Illbruck übernimmt die Correcta GmbH und gliedert diese in die illbruck-Gruppe ein.
2000
Die Correcta GmbH wird umbenannt in illbruck Sanitärtechnik GmbH
2001
illbruck konzentrierte sich auf die Weiterentwicklung und stetige Verbesserung des Poresta Wannenträgers, sowie die Produktneuentwicklung mit dem Baustoff Poresta.
So gelang der Forschungs- und Entwicklungsabteilung in 2001die Entwicklung des Poresta bodenebenen Duschsystems für den SHK Bereich.
Mit Hilfe der Poresta BF glückte die Entwicklung einer bodenebenen, verfliesbaren Styroporplatte mit integriertem Ablaufsystem, die ganz einfach verfliest werden konnte.
Die Poresta BF wird stetig weiterentwickelt und somit werden stetig neue richtungweisende Produkte kreiert.
2005
Die Geschwister Sabina und Michael Illbruck verkaufen die illbruck Abdichtungssysteme an die amerikanische RPM-Gruppe. Die verbleibenden Geschäfte werden aufgeteilt. Sabina Illbruck hält 100% der Geschäftsanteile an der illbruck Sanitärtechnik GmbH In den kommenden Jahre eröffnet illbruck Auslandniederlassungen.
2008 illbruck feiert 40 Jahre Poresta Wannenträger.
In den vergangenen 40 Jahren wurden über 22 Millionen Poresta Wannenträger verkauft.
Die illbruck Sanitärtechnik hat mit diesen Entwicklungen dafür sorge getragen, dass aus anderen Gewerken Umsatz in die SHK Branche geholt werden konnte und tut dies noch immer. So wird illbruck 2008 wieder zahlreiche Innovationen rund um das Produkt Poresta auf dem Markt bringen und diese werden für die Sanitärbranche wegweisende Neuerungen darstellen.
Illbruck ist die Vertriebswegstreue ein wichtiges Unterfangen und möchte dies auch in 2008 eindrucksvoll untermauern. Mit dem starken Außendienstteam steht illbruck beratend zur Seite und unterstützt die Marktpartner, auf der Baustelle, beim Verkauf und Einbau der bis heute technisch immer anspruchsvoller gewordenen Produkte.